Im Stadtteilzentrum gibt es am Samstag ein Reparaturtreffen.Auf dem Plakat steht: „Kleine Geräte und Kleidung werden gemeinsam repariert.Bitte vorher anmelden.“Mia bringt ihre gelbe Jacke mit.Der Reißverschluss ist kaputt.Eine Helferin schaut ihn an.Die ganze Jacke muss nicht ersetzt werden.Zuerst wird der alte Verschluss vorsichtig entfernt.Dann wird ein neuer eingenäht.Mia darf beim Festhalten helfen.Am Nachbartisch wird eine Lampe geprüft.Ein Mann erklärt Sam, was man dabei beachten muss.Sam schaut zu und stellt Fragen.Zum Schluss bezahlt Mia nur das neue Material.Für die Hilfe stellt sie einen Kuchen auf den gemeinsamen Tisch.Draußen zieht sie ihre Jacke an.Sie sieht fast aus wie früher.Nur der neue Reißverschluss ist rot.„Jetzt ist sie wirklich meine“, sagt Mia.Eine Woche später löst sich an Sams Hemd ein Knopf.Früher hätte er das Hemd vielleicht lange im Schrank liegen lassen.Jetzt erinnert er sich an das Treffen und fragt Mia nach Nadel und Faden.Mia zeigt ihm, was sie dort gelernt hat.Beim ersten Versuch ist der Faden zu kurz.Beim zweiten hält der Knopf.Sam zieht vorsichtig daran und ist zufrieden.Für elektrische Geräte möchten beide weiterhin erfahrene Hilfe suchen.Sie wissen, dass Zuschauen allein noch keine sichere Reparatur möglich macht.Beim nächsten Treffen bringen sie deshalb verschiedene Dinge mit: Sam sein altes Radio für den Fachmann, Mia ein Hemd zum Üben.Während sie warten, lernen sie andere Besucher kennen.Eine Frau zeigt ihnen eine Tasche, die sie aus einer alten Hose genäht hat.Plötzlich sehen sie ihre alten Sachen mit anderen Augen.