Hinter unserem Haus gibt es ein kleines Beet, das bisher nur Gras hat.Letzte Woche haben drei Nachbarn – ich, Frau Meier und Herr Schulz – die Hausverwaltung gefragt, ob wir dort Kräuter pflanzen dürfen.Sie haben sofort „Ja“ gesagt und uns eine schriftliche Erlaubnis ausgehändigt.Wir haben uns dann getroffen, um die Arbeit zu planen.Ich habe den Vorschlag gemacht, dass jeder ein paar Kräuter auswählt und wir die Pflege aufteilen.Frau Meier möchte Basilikum und Thymian, Herr Schulz hat Rosmarin und Oregano gewählt, und ich habe Petersilie und Schnittlauch genommen.Am ersten Samstag haben wir das Gras entfernt und die Erde umgegraben.Während wir gegraben haben, hat Herr Schulz bemerkt, dass ein Stück Stein im Beet liegt.Er hat ihn mit einem Spaten herausgehoben und wir haben die Erde wieder glatt gemacht.Jetzt ist das Beet bereit für die Pflanzen.Ich habe meine Petersilie am Dienstag gegossen, weil ich am Morgen nichts anderes zu tun hatte.Frau Meier kommt freitags, weil ihr Job sie an den anderen Tagen beschäftigt.Sie hat mir gesagt, dass sie beim Gießen immer darauf achtet, dass das Wasser nicht zu stark auf die Blätter spritzt.Ein kleines Schild haben wir an das Beet gehängt.Darauf steht, welche Kräuter man nehmen darf und dass man nicht mehr als einen Bund pro Person erntet.Letzte Woche haben wir das erste gemeinsame Essen vorbereitet.Jeder hat ein bisschen von seiner eigenen Kräuterernte genommen, und ich habe die frische Petersilie in die Suppe gegeben.Das hat den Geschmack deutlich verbessert.Jetzt freuen wir uns jede Woche auf das Gießen und das nächste Essen.